Funktionsweise

Kopfhörer wandeln den Schall, der analog elektrisch übertragen wird, in Schall um. Es gibt verschiedene Verfahren bei Kopfhörern und Ohrhörern, diesen Schall zu erzeugen. Die verschiedenen Verfahren unterscheiden sich in der Qualität, aber auch in der Komplexität.

Elektromagnetische Schallwandlung

Auf der Basis zweier Spulen – ähnlich einem Elektromagneten – die sich hinter einer Blechmembran befinden, wird der Ton erzeugt. Diese Variante ist vor allem aus alten Telefonen bekannt. Sie eignet sich nicht zur Wiedergabe von Musik als Hörgenuss.

Elektrostatische Schallwandlung

Mit Hilfe einer Membran werden elektrische Impulse in Schallwellen gewandelt. Dieses Prinzip entspricht dem der Tonaufnahme mit einem Mikrofon in umgekehrter Weise. Um die Membran zum Schwingen zu bringen, sind bei diesen Kopfhörern oder Ohrhörern sehr hohe Spannungen erforderlich, die in der Regel nicht mit der Versorgungsspannung eines Kopfhörer-Anschlusses erzeugt werden können. Dafür ist ein gesonderter Verstärker notwendig, was die Produktion sehr aufwändig macht. Deswegen sind diese Systeme selten und teuer. Von Hörgenießern werden diese Systeme wegen ihrer herausragenden Klangqualität geschätzt.

Elektrodynamische Schallwandlung

über eine Spule und einen Permamentmagneten wird eine Membran in Schwingung gebracht, was wiederum die Schallwellen erzeugt. Anders als bei der elektrostatischen Schallwandlung sind hier geringere Spannungen notwendig, da der Permamentmagnet die Schwingung unterstützt und die Membran in einer Grundspannung hält. Dieses System ist am weitesten verbreitet und bietet eine hohe Wiedergabequalität.

Piezoelektrische Schallwandlung

über piezokeramische Elemente werden mittels Strom Schallwellen auf kleinstem Raum erzeugt. Sie zeichnen sich durch einen starken Schwerpunkt im oberen Frequenzbereich aus, Kopfhörer dieser Bauform gibt es für den Musikgenuss nicht.

Weiterführende Links:

>> Schallwandlung bei Wikipedia

>> Hintergrund zu elektrostatischen Kopfhörern



15. November 2007
in von ksm - 13:39

2 Kommentare »

  1. Im Absatz „Elektrodynamische Schallwandlung“ heißt es:
    ‚Anders als bei der elektrodynamischen Schallwandlung sind hier geringere…‘
    Es muß heißen: ‚Anders als bei der elektrostatischen Schallwandlung…‘

    Kommentar von Alfred Zosel — 15. Dezember 2009 @ 20:40

  2. Ich habe es verbessert – pardon für den Fehler, vielen Dank für diesen Hinweis.

    Eine schöne Adventszeit!

    Kommentar von ksm — 16. Dezember 2009 @ 9:41

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